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Herzlich Willkommen auf der Homepage des Kreisverbandes der LandFrauenvereine Hameln-Pyrmont e.V.! Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern und hoffen, dass wir Sie neugierig auf die LandFrauen machen. Haben Sie Fragen oder Anregungen? Dann melden Sie sich gern!

Bohren, Schleifen, Sägen -  LandFrauen machen sich mit handlichen Maschinen für's Heimwerkern vertraut

Die Idee zu einem Heimwerkerkurs haben wir uns bei den LandFrauen aus dem KV Lüneburg abgeguckt. Susanne Müller, Vorsitzende des LFV Bisperode, hat den Kontakt zum ortsansässigen Baustoffunternehmen Honig in Hameln gesucht. Selbstverständlich war man dort bereit, für die LandFrauen aus dem Kreisverband Hameln-Pyrmont eine Schulung unter dem Thema "Bohren, Schleifen, Sägen" durchzuführen. Ein Mitarbeiter der Firma Bosch hat uns die wichtigsten Details bei der Handhabung der Maschinen für den Einsatz im Haus und Garten vorgestellt. Die LandFrauen sind nicht nur geschickt mit ihren Händen, sie haben tolle Ideen, die umgesetzt werden wollen! "Selbst ist die Frau" und frau muss nur wissen, worauf sie achten muss, wenn sie eine Rigipsplatte bearbeitet und wann die Bohrmaschine "Schlag" haben sollte und wann nicht.

Die modernen Maschinen sind auch für Frauen gut einzusetzen. Mit etwas Geschick und die nötigen Ratschläge vom Fachmann kann's jetzt losgehen... Herzlichen Dank an dieser Stelle an die Fa. Honig, die uns die Durchführung des Heimwerkerkurses ermöglicht hat!

Dekoration aus der Natur auf dem Herbstmarkt in Hameln mit den LandFrauen aus dem Kreisverband

Für jeden Geschmack war wieder etwas dabei: Hortensien, Fuchsschwanz, herrlich duftender Lavendel, Efeu, Buchsbaum, Moos und und und

Eine unglaubliche Vielfalt aus der Natur haben die LandFrauen zum Herbstmarkt nach Hameln geschafft. Flinke Hände und vielfältiger Ideenreichtum der LandFrauen haben zauberhafte Unikate geschaffen. In diesem Jahr war die Materialsuche auf Grund der anhaltenden Trockenheit in den vergangenen Wochen besonders mühevoll. Aber es hat sich gelohnt!

Dazu gab es in diesem Jahr eine kleine Einheit Apfelkunde: Boskoop, Jakob Lebel, Ingrid Marie, Berner Rosenapfel, Golden Delicious und James Greeves waren unsere Vorführobjekte. Jede Sorte konnte probiert werden und mit Hilfe eines Apfelschälers zu einem "Zauberapfel", den besonders Kinder mögen, verwandelt werden. Und dann noch leckeren Apfelsaft aus der Mosterei Ockensen:mmmmmh...lecker!

 

Der Kreisverband der LandFrauenVereine Hameln-Pyrmont e.V. hat zur Ideenwerkstatt eingeladen....

Einen ganzen Samstag haben wir uns nach der Sommerpause für unsere Ideenwerkstatt Zeit genommen und es hat sich gelohnt! Im Sitzungszimmer des Landgasthauses Specht in Egge konnte der KV 20 Seminarteilnehmerinnen aus den 6 Ortsvereinen begrüßen, sowie die Referentin, Frau Ulla Evers aus Leiferde. Zu diesem Seminar hatten wir gezielt die neuen Vorstandsmitglieder der Vereine eingeladen. Gemeinsam haben wir uns vorgenommen, das Thema Mitgliederentwicklung unter dem Gesichtspunkt des steigenden Altersdurchschnitts zu bearbeiten.

"Kochen mit Kindern" - Die Saison 2016 hat begonnen - mit neuen Schürzen!

Mehr als 10 Jahre gibt es das Projekt "Kochen mit Kindern" des Niedersächsischen Landfrauenverbandes Hannover (NLV) und des Landfrauenverbandes Weser-Ems. In diesem Projekt führen geschulte LandFrauen Aktionstage an Schulen durch, um Kindern ein Stück weit die Alltagskompetenzen mit auf den Weg zu geben, die ihnen zunehmend nicht mehr vermittelt werden. Im Laufe der Jahre hat das Projekt rund 170.000 Kinder erreicht, etwa 1000 Ernährungsfachfrauen wurden dafür von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen geschult. Auch der Kreisverband Hameln-Pyrmont hat mit Uta Jeromin und Elke Meyer zwei Fachfrauen, die für dieses Jahr bereits 10 Einsätze in Grundschulen im gesamten Landkreis im Terminkalender stehen haben.

Frau Albrecht, Schulleiterin der Grundschule Rohrsen, freut sich sehr über die regelmäßigen Aktionstage durch unsere LandFrauen. In diesem Jahr konnte der Kreisverband, dank der Spende der Volksbank Hameln-Stadthagen aus dem Gewinnsparen 2015, einen Klassensatz neuer Schürzen anschaffen!

Der Umgang mit den Lebensmitteln und die Zubereitung einfacher Speisen und Getränke wird den Schülerinnen und Schülern vermittelt. Die LandFrauen leiten dabei an und werden in der Grundschule Rohrsen zusätzlich von einer Betreuungskraft unterstützt.

LandFrauen auf neuen Wegen

"Der Blumentopf auf der Fensterbank reicht als Voraussetzung": Verstärkung gesucht!

Die Mitgliederzahlen der sechs Landfrauenortsvereine im heimischen Kreisverband - Aerzen, Bad Pyrmont, Bisperode, Börry, Coppenbrügge und Hameln - sinken kontinuierlich, obwohl doch Landleben zumindest in den Medien zur Zeit sehr in Mode ist. Das Angebot des Kreisverbandes fügt sich in die vielfältigen Programme der 6 Ortsvereine ein. Mit immer neuen und überaus interessanten Angeboten, wie z.B. einem Schweißkurs in der DEULA oder auch dem "Crash-Kurs" Hauswirtschaft und Alltagskompetenzen (in Co-operation mit dem KV Springe) versuchen die LandFrauen auf sich aufmerksam zu machen. Informationsaustausch mit den benachbarten Kreisverbänden, gemeinsame Kreislandfrauentage wie mit dem KV HOL im vergangenen Jahr zum Thema "Inklusion - Lebens mit Behinderung" sind erste Schritte in diese Richtung. Im Fokus steht die Gewinnung neuer Mitglieder zwischen 50 und 65 Jahren, um den landesweiten Altersdurchschnitt von knappe 68 Jahren zu halten. "Natürlich freuen wir uns auch über die jüngeren Frauen zwischen 25 un 40 Jahren. Die Themen Kindererziehung, gesunde Ernährung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind nach wie vor aktuelle LandFrauen-Themen. Aber wie können wir diese Frauen für die LandFrauenarbeit gewinnen?" In einer Vereinsbefragung wurde deutlich, wie wichtig es den Ortsvereinen ist, sich gemeinsam zukunftsorientiert aufzustellen. Die Unterstützung durch Experten für neuen Input wurde gefordert. Mit der Geschäftsführerin des Niedersächsischen LandFrauenverbandes (NLV), Maria Vogel, hat sich der Kreisvorstand eine erfahrene LandFrau eingeladen, die aus ihrer landesweiten Tätigkeit berichten konnte. Sich realistische Ziele setzten - wie beim Abnehmen, so Maria Vogel. Mit einem Vorurteil möchten die LandFrauen aufräumen: Der größte Teil der Mitglieder der LandFrauenvereine - im Landesdurchschnitt 85 % - sind nicht auf einem landwirtschaftlichen Betrieb beheimatet.

"Der Blumentopf (nach LandFrauenart - selbst gemacht!!!) auf der Fensterbank reicht völlig als Voraussetzung, um bei uns Mitglied zu werden!" Wollen wir nur Schönes anbieten, uns die Zeit nett vertreiben oder wollen wir uns ernsthaft mit gesellschaftspolitischen Themen beschäftigen, diese Frage stellte die Kreisvorsitzende Susanne Conrad-Meyer bei der jüngsten Mitgliederversammlung. Deutlich kristallisierte sich bei der Diskussion heraus, dass die LandFrauen nicht nur auf Bewirtung und Basteln reduziert werden möchten. Andererseits machte Maria Vogel deutlich, dass die Übernahme kultureller Aufgaben gerade im ländlichen Bereich überlebensnotwendig für die Dorfgemeinschaften ist. Couragierte LandFrauen braucht es für die Belange vor Ort. Die LandFrauen wollen sich auf den von Iris Kracke (Beraterin der Landwirtschaftskammer Nds.) skizzierten Weg machen, bis Dezember 2017 gemeinsam die neu gesteckten Ziele zu erreichen. Im September 2016 soll sich in einer Ideenwerkstatt intensiv über die zukünftige Ausrichtung Gedanken gemacht werden, Ideen sammeln, Ziele formulieren und ganz wichtig: aktiv Mitgliedergewinnung in Angriff nehmen, wie Conrad-Meyer abschließend mitteilt.


LandFrauen auf den Spuren von Antonio Gaudi in Barcelona unterwegs....

Es ist schon zur Tradition geworden, dass sich die LandFrauen aus dem Kreisverband Hameln-Pyrmont alle 2 Jahre auf große Fahrt begeben. Am 28.04.2016 war es wieder soweit, in diesem Jahr sollte unser Ziel Barcelona sein.

45 Frauen aus den 6 Ortsvereinen ließen sich auf dieses Abenteuer unter der Leitung von Margarete Möhle ein und wurden mit eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten belohnt. Die Bauwerke des Architekten Antonio Gaudi, in seiner künstlerischen Art den Werken des bei uns bekannten Friedensreich Hundertwasser ähnlich, konnten wir in voller Pracht bestaunen. Der Weg führte uns an verschiedene Wohnhäuser vorbei, die der Künstler geschaffen hat, wie Casa Mila (Foto), Casa Battlo, Casa Vicens und Casa Calvet. Jedes Bauwerk verzaubert den Betrachter durch fantasievolle Lebendigkeit und Individualität.

Der Park Güell, erschaffen in den Jahren 1900 bis 1914 zählt zum Unesco Weltkulturerbe. Die Krönung dieses Kulturprogramms war der Besuch des berühmtesten Wahrzeichens von Barcelona, der Sagrada Familia. Schon von außen eine ungewöhnliche Kirche, die uns innen mit einem unglaubliches Farbenspiel überraschte. Als würde ein Regenbogen durch die vielen bunt verglasten Scheiben ins Innere der Basilika dringen. Wir konnten durch diesen wunderbaren Schein hindurch schreiten! Die Säulen in vielen Details der Natur nachempfunden. Das Wahrzeichen Barcelonas, das noch heute den Visionen des Künstlers entsprechend im Bau ist. Zum 100. Todestag von Antoio Gaudi, dem Architekten Gottes, im Jahr 2026 rechnet man mit der Fertigstellung des Bauwerkes.


Gleiche Bezahlung für Frauen und Männer!

Frauen erhalten durchschnittlich 21,6 Prozent weniger Lohn als Männer. Das muss sich ändern, fordern die LandFrauen anlässlich des Equal Pay Day am 19. März 2016.

Betrachtet man nur den ländlichen Raum, ist die Lohndifferenz sogar noch höher. Der Unterschied beim Gehalt resultiert zum einen daraus, dass „typische Frauenberufe" häufig schlechter bezahlt werden als „typische Männerberufe". Das ist nicht gerechtfertigt, finden die LandFrauen! „Tätigkeiten in der Pflege, Betreuung und Bildung müssen im Sinne der Geschlechtergerechtigkeit unbedingt aufgewertet werden", so Vorsitzende des Niedersächsischen LandFrauenverbandes (NLV) Barbara Otte-Kinast.
Weitere Ursachen für das Ungleichgewicht beim Entgelt sind, dass Frauen wesentlich häufiger in Teilzeit arbeiten. Außerdem scheiden Sie teilweise für die Familie ganz aus dem Berufsleben aus und haben wesentlich seltener Führungspositionen inne als Männer.

Informationen zur Entgeltgleichheit vermitteln in Niedersachsen zwei mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Frauen und Jugend vom Deutschen LandFrauenverband geschulte Equal-Pay-Beraterinnen. Sie sensibilisieren für die Thematik und informieren in Workshops und Vorträgen. Auf diese Weise soll bei Frauen und ihren Familien, aber auch in Wirtschaft und Verwaltung ein Überdenken von partnerschaftlicher Arbeitsteilung von Familie und Beruf, Existenz- und Alterssicherung, Berufswahl und Lohngerechtigkeit erreicht werden. LandFrauenvereine und -verbände können die Beraterinnen für ihre Veranstaltungen buchen. Weitere Informationen zu den Equal-Pay-Beraterinnen finden Sie auf www.lohn-gleichheit.de.

Mehr Informationen zum Equal Pay Day gibt es auf www.equalpayday.de

 

Internationaler Frauentag: Heute für morgen Zeichen setzen

8. März 2016

Der Internationale Frauentag, der weltweit für Gleichberechtigung, Frauenwahlrecht und Emanzipation steht, gibt auch am 08.03.2016 immer noch Anlass, für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in der Gesellschaft aktiv einzustehen und zu kämpfen.

„Noch immer bleibt vielen qualifizierten Frauen der Zugang zu Gremien und Führungspositionen sowie in Aufsichtsräte und Fachausschüsse durch hohe Einstiegshürden und erstarrte Strukturen verwehrt", sagt Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv). „Damit muss Schluss sein. Von Männern dominierte Arbeitskulturen sind einfach nicht mehr zeitgemäß. Sie müssen endlich aufgebrochen und für weibliches Wissen, Können und Ideen leichter zugänglich gemacht werden", fordert Scherb. „Dies gilt im Übrigen besonders für den ländlichen Raum."

2016 lautet das Motto der Vereinten Nationen zum Internationalen Frauentag: „Planet 50-50 by 2030: Step It Up for Gender Equality". In Deutschland lautet das Motto auch in diesem Jahr "Heute für morgen Zeichen setzen!".

Der Internationale Frauentag - auch Weltfrauentag genannt - wird inzwischen stets am 8. März gefeiert. In einigen Ländern ist er sogar gesetzlicher Feiertag.

 

LandFrauen wurden auf Bundesebene vom DLV zum Thema Lobbying im ländlichen Raum geschult

Der Deutsche LandFrauenverband (DLV) hat zum wiederholten Mal zu einem Seminar für drei Tage ins Dietrich Bonhoeffer Haus nach Berlin eingeladen.

27 interessierte KreislandFrauen aus ganz Deutschland trafen sich zum Thema: "Lobbying auf Orts- und Kreisebene: Interessenvertretung für Frauen im ländlichen Raum gestalten". Zur Begrüßung motivierte unsere DLV-Präsidentin, Brigitte Scherb, uns LandFrauen in gewohnter Weise. Eine Vorstellungsrunde spiegelte die Erwartungen an das Seminar wieder und Fragestellungen wurden konkret geäußert. Dr. Sabina Fleitmann gab uns eine Einführung in die politische Interessenvertretung. Was bedeutet Lobbying und welchen Nutzen bringt es uns? Wie werden wir als Verband in der Öffentlichkeit wahrgenommen? In unserem Verband haben wir die Möglichkeit, uns als Lobbyisten mit transparenten Kriterien und klaren Zielen zu den verschiedenen kommunalpolitischen Themen zu positionieren. Wir profitieren davon, dass wir (fach-)kompetent erscheinen und zukünftig regelmäßig zu Fachfragen konsultiert werden. Für den weiblichen Blick in der Lobbyarbeit gibt es fünf Argumente: Kommunikationskompetenz, Kontaktkompetenz, Netzkompetenz, Kooperationskompetenz und (Selbst-)Organisationskompetenz. Das ist unsere Chance...

Foto: "DeutscherBundestag/Stella von Saldern" - unsere Gruppe der KreislandFrauen mit MdB Svenja Stadler (SPD) in der Mitte.

Für den praktischen Teil des Seminars erhielten wir LandFrauen von MdB Ingrid Pahlmann (CDU/CSU) einen ausführlichen Erfahrungsbericht zu ihren Aufgaben. Damit hatten wir die Grundlageninformationen für die Vorbereitung der geplanten Gespräche mit verschiedenen Parlamentariern am darauf folgenden Tag. Hilfreich war uns dabei besonders die Checkliste mit zehn Prüfsteinen für die Entwicklung von Lobbykonzeten. So konnten wir uns gut vorbereitet mit Fragen und Argumenten gerüstet den MdB's der verschiedenen Parteien gegenüberstellen. Hier mussten wir allerdings feststellen, dass die geplante Diskussionszeit nicht immer eingehalten werden kann. Namentliche Abstimmungen im Bundestag zum Haushalt 2016 brachten unseren Zeitplan etwas durcheinander und forderten uns heraus, zum Teil ohne große Vorrede auf unser Anliegen zu sprechen zu kommen. Da blieb leider auch die eine oder andere Antwort knapp. Auf jeden Fall haben wir KreislandFrauen in diesem Seminar die Gewissheit erlangt, einen weiteren Grundstein für den Ausbau unseres LandFrauen-Netzwerkes geschaffen zu haben.

Susanne Conrad-Meyer

 

Forderungen anlässlich des Internationalen Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember

Die Vereinten Nationen (UN) haben den 5. Dezember als Internationalen Tag des Ehrenamtes ausgerufen. Für den gesellschaftlichen Zusammenhalt hat die Ausübung eines Ehrenamtes eine große Bedeutung. In vielen Bereichen übernehmen Ehrenamtliche Verantwortung für das Funktionieren des Gemeinwesens. Ob Im Sport, bei der Feuerwehr oder aktuell in der Flüchtlingshilfe - Ehrenamtliche bereichern und unterstützen das gesellschaftliche Miteinander. Ohne sie wären viele Aufgaben nicht zu bewältigen.


Wir LandFrauen setzen uns ehrenamtlich für die Belange von Frauen im ländlichen Raum ein. Wir fordern:

  1. eine verlässliche und dauerhafte Unterstützung der Verbände und Vereine im ländlichen Raum,
  2. gesellschaftliche Rahmenbedingungen, die ein ehrenamtliches Engagement neben der Erwerbs- und Familientätigkeit ermöglichen, dazu gehören bezahlte Freistellungen zur Ausübung von verbandlichen Führungsaufgaben,
  3. die Ausweitung steuer- und versicherungsrechtlicher gesetzlicher Bestimmungen für die materielle Absicherung des Ehrenamts nicht nur in als gemeinnützig anerkannten, sondern in allen sozial, kulturell oder für die Bildung aktiven Vereinen und Verbänden,
  4. die Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements in Form von Rentenpunkten,
  5. die steuerliche Gleichsetzung der „Zeitspende" des Ehrenamtes mit Geldspenden,
  6. die Stärkung der Anerkennungskultur durch Ehrungen und Vergünstigungen für ehrenamtlich Aktive,
  7. den Anspruch auf Qualifizierung für ehrenamtliche Aufgaben und auf Freistellung vom Arbeitsplatz für die Teilnahme daran. Gleichzeitig müssen die im Ehrenamt erworbenen Schlüsselqualifikationen, zum Beispiel beim Wiedereinstieg in den Beruf, anerkannt werden,
  8. regionale Beratungsmöglichkeiten, die Ehrenamtlichen bei rechtlichen, steuerlichen und sonstigen Fragen zur Seite stehen.

 

Angst vorm Dampfdrucktopf, bröckeliger Tortenboden und geiler Rotkohl

Michael Zimmermann, Volontär der Dewezet hat am 18.11.15 am Hauswirtschafts-Crashkurs der Landfrauen teilgenommen und einen Erfahrungsbericht geschrieben. Klicken Sie auf diesen Link, um den Artikel zu lesen. Das Video zum Crashkurs gibt es hier zu sehen.

KreislandFrauentag: „Aufeinander zugehen ist so einfach - man muss es nur tun!"

02.11.15
Rainer SchmidtEin Glücksgriff gelang den beiden Kreisverbänden der LandFrauenvereine Holzminden und Hameln-Pyrmont. Denn sie konnten Rainer Schmidt, Kabarettist und Theologe als Gastredner für ihren ersten gemeinsamen KreislandFrauentag am 31.10. gewinnen. „Keine Hände - keine Langeweile" lautete sein Vortrag, der die rund 430 Gäste auf hervorragende Weise unterhielt: Mit scharfsinnigem Witz, Ironie und einer guten Portion schwarzem Humor verstand er es, dem Publikum das Thema „Inklusion" näher zu bringen. Er selbst kam ohne Unterarme und verkürztem rechten Oberschenkel auf die Welt. Rainer Schmidt stimmte das Publikum gewollt nachdenklich über die eigenen Barrieren im Kopf gegenüber Menschen mit Handicap, ohne dabei den Zeigefinger zu erheben. Die Verunsicherung sei verständlich, denn über Jahrzehnte wurden Menschen mit Behinderungen separiert und auf ihre körperlichen oder geistigen Grenzen reduziert. Gekonnt bezog er das Publikum ein und baute so spielend Berührungsängste ab.
In der sich anschließenden moderierten Grußwortrunde platzierten die beiden Veranstalter geschickt politische Forderungen: Gerd Henke, stellvertretender Landrat Holzminden, versprach auf Nachfrage, sich um die fehlende Blindenschrift an den Türschildern des Kreishauses zu kümmern. Torsten Schulte, der den Hamelner Landrat Tjark Bartels vertrat, sicherte den LandFrauen zu, sich für eine Nachbesserung der missverständlichen Blindenleitspur an der Hamelner Bushaltestelle Friedrich-Maurer-Weg einzusetzen. Hier werden die LandFrauen in einem halben Jahr nachhaken! Talkrunde KLFT
Annegret Burgdorf, Vertreterin des LandFrauenbezirks Hannover, appellierte an die Gäste, offen, respektvoll und mutig auf Menschen mit Behinderungen zuzugehen. Über die Arbeit der Paritätischen Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland klärte Bernd Hermeling auf. Der Geschäftsführer setzt sich mit Nachdruck für eine Gesellschaft ein, in der Menschen mit Behinderungen von Geburt an selbstverständlich teilhaben. Gabriele Lösekrug-Möller, parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales komplettierte die Grußwortrunde.Wunschbaum
Im Laufe des LandFrauentages hatten die Gäste Gelegenheit, sich an der „Wunschbaum-Aktion" zu beteiligen. Auf vorab verteilten Herzen konnten sie Wünsche für mehr Inklusion vor Ort äußern. Zu lesen waren Wünsche wie „Verbesserte Sportangebote für beeinträchtigte Menschen", „Barrierefreiheit der Hilligsfelder Volksbank", „Einstieg in das Schwimmbad Holzminden behindertengerecht ausstatten" und viele mehr. Die beiden Landräte erhalten im Nachgang zur Veranstaltung eine Zusammenfassung der geäußerten Wünsche. Eine LandFrau fasst auf ihrem Herz zusammen: „Das aufeinander Zugehen ist so einfach. Man muss es nur tun!"
„LandFrauen mischen sich ein", fassten Karen Diers-Möller und Andrea Büchse, beide stellvertretende Vorsitzende ihren Dialog auf der Bühne zusammen. Sie hatten Beispiele parat, in denen sich LandFrauen vor Ort für die Belange des ländlichen Raumes einsetzen.
Dabei war ihnen wichtig zu betonen: „Wir sind parteipolitisch unabhängig, aber nicht unpolitisch!" Die beiden Vorsitzenden der Kreisverbände Erika Klindworth und Susanne Conrad-Meyer zeigten sich sehr zufrieden. Es war ein kurzweiliger, fröhlicher KreislandFrauentag mit vielen lachenden Gesichtern, Tiefgang, inklusive politischer Forderungen und viel Stoff zum Nachdenken. Musikalisch untermalt wurde der Tag vom LandFrauenchor, der sich eigens für diese Veranstaltung wieder zusammen gefunden hatte. Den Tag "rund" machten die Stände der Harz-Weser-Werkstätten, aus dem Haus Wildwiese in Dassel, der Paritätischen Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland und dem Taubblindenwerk aus Fischbeck. Sie haben den Tag bereichert!


Herbstmarkt in Hameln 2015

Infomobil

Die kreativen LandFrauen aus den Ortsvereinen Börry (Foto), Coppenbrügge, Aerzen und Hameln haben am Erntedankwochenende die unglaubliche Vielfalt der Landfrauenfertigkeiten dargeboten. Da braucht es gar nicht viel, um das neu angeschaffte Infomobil des Landvolkes gleich mit in das Erscheinungsbild der LandFrauen mit "einzubinden".

... und weil das Thema "Milch" zur Zeit aktuell in der Diskussion ist...

Milchkanne

Kränze bnden

war es uns in diesem Jahr ein wichtiges Anliegen, Milchgetränke auf dem gut besuchten Herbstmarkt anzubieten. Die Diskussion

über den derzeit viel zu niedrigen Milchpreis für die Milchbauern entbrannte bei vielen Genießern und hatte immer die Forderung zum deutlich höheren Milchpreis, der bitte auch bei den Landwirten ankommen soll!

Was sonst oft achtlos am Weges- oder Waldrand wächst, wurde mit flinken Händen zu herbstlichen Kränzen verarbeitet.

Unmengen an Bindematerial aus ihren Gärten, Wegesrändern und Böschungen  haben die LandFrauen auf den Pferdemarkt transportiert und vor den Augen der staunenden Passanten zu wunderschönen Kränzen verarbeitet. Auf dem Foto die LandFrauen des OV Hameln in Aktion.


WeltlandFrauentag am 15. Oktober: Gleiche Rechte für Frauen und Männer!

Anlässlich des WeltlandFrauentages am 15. Oktober und des Welternährungstages am 16. Oktober weisen die LandFrauen auf die nach wie vor ungerechte Verteilung von Arbeit und Besitz - vor allem in Entwicklungsländern - hin. Millionen Frauen leiden weltweit unter Benachteiligung, Diskriminierung und Armut. Frauen produzieren bis zu 80 Prozent der Nahrung, besitzen aber nur rund 15 Prozent des Bodens. Der Niedersächsische LandFrauenverband Hannover (NLV) fordert deshalb für Frauen überall denselben Zugang zu Land, Bildung und Technologie, wie Männer ihn haben.

In Deutschland - und sicher auch europaweit - sind es oft die Frauen, die auf landwirtschaftlichen Betrieben zusätzliche Einkommensquellen ermöglichen. Diese „zweiten" Standbeine sind aufgrund der Einkommenssituation vieler landwirtschaftlicher Betriebe zwingend erforderlich. Durch ihr unternehmerisches Engagement sichern Frauen nicht nur das Familieneinkommen und die Existenz des landwirtschaftlichen Betriebes. Sie tragen auch dazu bei, die regionale Wirtschaftskraft zu stärken. Dies gilt für den ländlichen Tourismus, die Direktvermarktung, den Dienstleistungsbereich oder andere unternehmerische Initiativen.

Die LandFrauen fordern vor diesem Hintergrund, den Gründerinnen hierzulande den Schritt in die Selbstständigkeit so leicht wie möglich zu machen.

 

LandFrauen verurteilen Brandanschlag aufs Schärfste

31.08.2015
Der Kreisverband der LandFrauen verurteilt den Brandanschlag auf die Flüchtlingsunterkunft in Salzhemmendorf aufs Schärfste. Die Täter haben billigend in Kauf genommen, dass Menschenleben zu Schaden hätten kommen können. Wir stehen für Nulltoleranz gegenüber Diskriminierung und verachten jede Art von Terror, insbesondere, wenn er rassistisch motiviert ist!
Laut UNO-Flüchtlingshilfe sind mindestens 50 Prozent aller Flüchtlinge Frauen und Mädchen. Sie fliehen wegen Unterdrückung und Verfolgung aus politischen und religiösen Gründen. Angst ist ihr ständiger Begleiter. Umso bedeutender ist es, dass sich Flüchtlinge in den Unterkünften sicher fühlen. Die Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge darf nicht abreißen. Wir müssen ihnen weiter mit Toleranz und Offenheit gegenüber stehen!

 

LandFrauen feiern 10 Jahre Erfolgskonzept Kochen mit Kindern

„Es ist eines der besten Präventions- und Bildungsprojekte", sagte der Landwirtschaftsminister Christian Meyer Anfang Juni 2015 anlässlich einer Gesprächsrunde zum 10-jährigen Geburtstag von „Kochen mit Kindern", „wir brauchen Ernährungsbildung an Schulen, um mehr Wertschätzung für Lebensmittel zu erreichen." Aus diesem Grund fördert das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz das Projekt kontinuierlich.

„Kochen mit Kindern" ist ein Projekt des Niedersächsischen LandFrauenverbandes Hannover e.V. (NLV) und des LandFrauenverbandes Weser Ems e.V. In dem Projekt führen LandFrauen Aktionstage an Schulen durch, um Kindern ein Stück weit die Alltagskompetenzen mit auf den Weg zu geben, die ihnen zunehmend nicht mehr vermittelt werden. Das Projekt hat im Laufe der Zeit rund 170.000 Kinder erreicht, rund 1.000 Ernährungsfachfrauen wurden dafür von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen geschult. Auch der Kreisverband Hameln-Pyrmont beteiligt sich mit Fachfrauen an dem Projekt. Melden Sie sich gern, falls Interesse besteht!

Mehr Informationen finden Sie unter beim NLV

 

„Inklusion" - Leben mit Behinderung

„Nah am Menschen" ist das Programm und die tägliche Herausforderung der Paritätischen Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland. Das ist nicht nur ein Slogan, das ist gelebte Menschlichkeit in einer angenehmen Umgebung im freundlichen Miteinander.

LandFrauen in der Werkstatt AfferdeDer Kreisverband der LandFrauenvereine Hameln-Pyrmont konnte sich bei der Führung durch die Werkstatt in Afferde einen Eindruck verschaffen, wie Menschen mit Behinderungen hier ihren Arbeitsalltag verbringen. Wir, die wir getrieben vom Leistungs- und Termindruck zusammengekommen sind, erleben eine ganz neue Welt. Die Arbeitsleistung ist auch für Menschen mit Behinderung wichtig, ihr Wohlbefinden aber noch viel mehr. Ein gelungenes Konzept für die sinnvolle Gestaltung des Alltages für Menschen mit Handicap.

Link zur Werkstatt in Afferde